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THR-News

Pünktlich um 8.30 Uhr meldete ich mich in den Räumen der Musikschule in Rheinbach zum Boys´Day 2018. Herr Kratzenberg, der Leiter der Musikschule, empfing mich und zusammen gingen wir in sein Büro.

Zunächst erklärte er mir das Tagesprogramm. Ich erhielt eine Einweisung in den Bürodienst sowie den zeitlichen Ablauf des Tages bei den einzelnen Musikschullehrern. Danach fuhr ich mit Frau Tomaschewski in die Kita „Hopsala“ im Familienzentrum NRW, Schumannstr. 7 in Rheinbach. Dort fand meine erste Hospitation in Sachen Musikalische Früherziehung (MFE) statt.

Es handelt sich dabei um den ersten Einstieg in die Welt der Musik. Mit der Erzieherin erlernen die Kinder dort gemeinsames Musizieren auf elementaren Instrumenten sowie Tanzen und entwickeln erste musikalische Ideen. Auch schon kleine Kinder können so Musik mit allen Sinnen erleben.

Nach Rückkehr in die Geschäftsstelle hospitierte ich beim Leiter der Musikschule,  Herrn Kratzenberg. Ich erhielt so einen informativen Einblick in die Verwaltung der Musikschule. Von 12.00 bis 13.00 Uhr kam dann schon die nächste Schnupperstunde  mit Frau Breuer in Sachen MFE im integrativen Kindergarten „Rasselbande“.

Bei einem kleinen mittäglichen Imbiss erzählte mir Herr Kratzenberg Einzelheiten zum Werdegang des Berufsbildes Musikschullehrer.

Das Studium „‚Lehramt Musik“ findet an Musikhochschulen statt und dauert in der Regel sieben (Realschule) bis neun Semester (Gymnasium). Studieninhalte sind:

  • 1-2 Instrumente
  • Schulpraktisches Klavierspiel
  • Gesang
  • Ensembleleitung (Chor, Orchester, Bigband)
  • Musiktheorie (Gehörbildung, Tonsatz, Musikgeschichte)
  • Musikpädagogik und -didaktik
  • Medienpädagogik (Musik & Computer)

Vor dem Beginn des Studiums muss man eine künstlerische (praktische) und schriftliche (theoretische) Eignungsprüfung ablegen.

Ein Musiklehrer bringt Kindern (und manchmal auch Erwachsenen) das Musikzieren auf einem Instrument bei. Je früher man damit beginnt, umso leichter fällt einem das Lernen. Die große Herausforderung in diesem Beruf liegt in der Pädagogik. Menschen können nur dann  erfolgreich lernen, wenn sie motiviert sind und lernen wollen ohne überfordert zu sein.

Ein Instrument zu lernen steigert die Persönlichkeitsentwicklung, die Teamfähigkeit und das soziale Verhalten.

Alles in allem also ein sehr wertvoller, kreativer Beruf!

Die nächsten drei Stationen fanden am Nachmittag an der Albert-Schweitzer-Schule statt. Ich begann im Fach Gitarre bei Herrn Kortboyer, danach wechselte ich zum Klarinettenunterricht von Herrn Sahinoglu. Der Besuch des Hornunterrichts von Frau Rotermund schloss den Nachmittag ab.

Ab 16.00 Uhr wechselte ich, mit meinem Saxophon bewaffnet, in die Ensemblearbeit zum Kinderorchester der Tomburg-Winds unter der Leitung von Andrew Cap an die GGS Sürster Weg. Dieses Blasorchester ist für Kinder, die ca. ein halbes Jahr ein Holz-, Blechblas- oder Schlaginstrument lernen. 

Von 17.30 Uhr bis 19.45 Uhr fand zum Abschluss des Tages die Orchesterprobe des Jugendorchesters unter der Leitung von Georg Heide statt. Dieses Ensemble ist z. Zt. meine  musikalische Heimat. Wir bereiten uns gerade auf die Konzertsaison Sommer 2018 vor.

Girls boys day2018

Der Boys´Day war für mich ein überaus informativer und abwechslungsreicher Tag. Mein besonderer Dank gilt der Musikschule Rheinbach und ihrem Leiter, Herrn Claus Kratzenberg!

   

Wichtiger Termin  

Eltern-Treffen 

Legasthenie

und Dyskalkulie,

09.10.2018, 19:00 Uhr

Raum 1.06,

weitere Infos gibt es hier!

 

 

   

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