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THR-News

Video im Rahmen des Projekts "Schule der Zukunft" basierend auf der seit mittlerweile 10 Jahren durchgeführten Aktion "Bäume für die Zukunft"

  

 


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Aus: Generalanzeiger Bonn                                                      31.3.2017

 Von Stefan Knopp, 31.03.2017

Schüleraktion im Kottenforst

3000 neue Bäume gegen die Erderwärmung

plantfortheplanet2017

Aufforstung im Ehrenamt: Nic (vorne links) und Bilal (rechts) pflanzen eine kleine Buche in den Waldboden. Foto: Stefan Knopp

Meckenheim/Röttgen. Die Achtklässler der Theodor-Heuss-Realschule Meckenheim haben in den vergangenen Tagen im Kottenforst bei Röttgen damit begonnen, mehr als 3000 junge Buchen zu setzen. Sie wollen damit aktive Hilfe gegen die Erderwärmung leisten.

Wie viele kleine Buchenpflänzchen Nic (13) und Bilal (14) schon in den Waldboden gepflanzt hatten, konnten die beiden Achtklässler der Theodor-Heuss-Realschule Meckenheim gar nicht sagen. „Wir haben nicht mitgezählt“, so Bilal. Mit ihrer Klasse 8b waren sie am Donnerstag im Kottenforst hinter dem Jägerhäuschen zwischen Röttgen und Meckenheim den ganzen Vormittag mit dieser Aufgabe beschäftigt. „Wir machen das, weil das Klima durch uns Menschen beschädigt ist“, erklärte Nic.

Die drei achten Klassen der Schule pflanzen seit Mittwoch nacheinander je einen Tag lang mehr als 1000 Bäumchen im Wald ein, inmitten von Kiefern und Fichten. Das geschieht schon zum zehnten Mal, jedes Jahr in Kooperation mit dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und der Meckenheimer Firma Degen Bedachungen, die dieses Projekt einst angestoßen hatte. Nach der Auftragsschwemme, die Sturm Kyrill den Dachdeckerbetrieben 2007 beschert hatte, wollte das Unternehmen mit einem sozialen Projekt etwas zurückgeben.

Man beschloss, auch etwas gegen die Sturmschäden im Wald zu tun. Zugleich, sagte Bärbel Weihsweiler von der Firma Degen, die selber auf die Theodor-Heuss-Schule ging, wolle man den Jugendlichen Nachhaltigkeit näherbringen und ihnen beibringen, „wofür der Wald da ist und welche Funktion die Bäume haben“. So kam 2008 die erste Zusammenarbeit zustande. Seitdem haben Meckenheimer Realschüler dort bereits rund 40.000 Bäume gepflanzt. Die Schule erhielt für dieses Projekt auch das Zertifikat „Schule der Zukunft“ der Natur- und Umweltschutzakademie NRW.

Die Schüler, die mit einem Bus gebracht und abgeholt wurden, waren eifrig dabei, nicht nur, weil dafür Unterricht ausfiel, sondern auch, „damit die Natur gerettet wird und die Erde nicht wärmer wird“, erklärte Klarissa (14). Die Aktion sei ein Beitrag gegen den Klimawandel, das Schmelzen der Polkappen und den Treibhauseffekt. Das hatte ihnen der Umweltpädagoge Manfred Hören vom Regionalforstamt vorab im Unterricht erklärt. Die Schüler gingen das so fleißig an, dass schnell alle Jungbuchen für den Tag gesetzt waren und man Wildlinge aus dem Bestand im Wald holen musste, die vor Ort wieder eingepflanzt wurden. Belohnt wurden sie am Ende mit „Plant for the Planet“-T-Shirts.

Die neuen Buchen hatte erstmals nicht das Regionalforstamt, sondern das Life+ Projekt „Villewälder - Wald- und Wasserwelten“ finanziert, das im Kottenforst Lebensräume pflegt und neue schafft. Jeweils 15 Setzlinge wurden laut Weihsweiler auf eine „Insel“ gepflanzt. „Eine bis drei schaffen es wirklich hoch“, sagte Forstamtsleiter Uwe Schölmerich. Die Bäume auf der Insel schützten sich gegenseitig, damit es die stärksten schaffen. So entstehe ein ungleichaltriger Mischwalt. „Wenn man so eine Struktur hat, hat man einen Wald, der am ehesten in der Lage ist, den Klimawandel auszugleichen.“ Und nach dem nächsten Sturm à la Kyrill erhole sich so ein Wald am schnellsten wieder.

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Plant for the Planet

Blickpunkt Meckenheim, 15. KW, 8.April 2015

plantfortheplanet2015

 

 

Baumpflanzaktion für den Klimaschutz

Im Rahmen des internationalen Projekts „ Plant for the planet“ führen die Klassen 8 jährlich wiederkehrende Baumpflanzaktionen im Kottenforst durch. Initiiert wurde das Projekt durch das Ehepaar Weihsweiler aus Meckenheim (Inhaber der Bedachungsfirma Degen GmbH), die auch die jährlichen Aktionen zusammen mit den Klassenlehrern und dem zuständigen regionalen Forstamt des Rhein-Sieg-Erft-Kreises begleiten. So werden jährlich ca. 4000 Jungbäume im Kottenforst gepflanzt und damit ein aktiver Betrag zum Klimaschutz durch verminderte Kohlenstoffdioxidproduktion geleistet. Im Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler durch die Biologielehrer und den Waldpädagogen Herrn Hören sowie fächerübergreifend in Chemie und Erdkunde besonders intensiv und praxisnah auf die Baumpflanzaktion vorbereitet.
Die Aktion wird seit 2009 jährlich durchgeführt.

Weitere Infos unter: Plant for the planet

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Genug geredet vom Umweltschutz. Einfach machen! –
Das ist die Devise der Eheleute Weihsweiler, den Inhabern unserer Kooperationsfirma Degen Bedachungen. Und deshalb kommen Sie nun schon seit 5 Jahren immer wieder in unsere Schule, begeistern die Schüler für das Plant-for-the-Planet-Projekt und lassen sie in einer unvergessenen Aktion 3000 Bäume pflanzen.

150 Bäume pro Mensch strebt die weltweit verbreitete Organisation an. Dies wäre ein ernstzunehmender Beitrag zur Rettung der Erdatmosphäre. Unsere 8. Klassen des vergangenen Schuljahres liegen mit ca. 30 Bäumen pro Schüler da schon weit vorne.

Das lobte die 16jährige Klimabotschafterin Lena sehr. In einem freien Vortrag über schädliche CO2 Ausstöße, aber auch über Möglichkeiten der Umweltrettung gerade durch Kinder und Jugendliche lud sie unsere 9. Klassen ein, mitzumachen und sich weiterhin für die Umwelt zu engagieren.

Wie es denn nun weiterginge, wollte Herr Weihsweiler wissen und setzte Impulse für kleine, in den Klassen und in der Schule umsetzbare Ideen. Auch der Waldpädagoge Herr Hoeren vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft ermutigte, mit kleinen Schritten würde schon viel erreicht.

Und jede weitere Idee, von jedem, der dies liest, ist herzlich willkommen!

Tritt mit uns in Kontakt, schreiben Sie uns an. Email

Unseren Projektinitiatoren danken wir jedenfalls herzlich und freuen uns schon auf die nächste Pflanzaktion.

 

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Kooperation von Theodor-Heuss-Realschule und Forstamt

 

 

 

 

 

 

 

Foto: abk

Alle packten mit an und pflanzten im Kottenforst den Wald von morgen: Ben (2.v.l.), seine Mitschüler, Forstamtsleiter Uwe Schölmerich (Mitte), Schulleiterin Claudia Hesseler (3.v.r.) sowie Martin und Bärbel Weihsweiler (rechts).

Meckenheim (abk). Ben weiß genau, wie es geht, schließlich hat er seit Stunden geübt: erst mit dem Spaten ein Vierkantloch ausheben, dann den Buchensetzling so einsetzen, dass der Wurzelhals noch mit Erde bedeckt wird und schließlich das Loch mit Erde anfüllen, Mineralerde nach unten, Humus nach oben. Ben besucht die 8c der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule und hat mit seinen Klassenkameraden einen ganzen Tag im Kottenforst Bäume gepflanzt. Insgesamt etwa 3000 Buchen und Erlen haben Ben, seine Klassenkameraden und die beiden anderen achten Meckenheimer Realschulklassen auf einer Freifläche im Kottenforst klassenweise in drei Tagen eingepflanzt. Zuvor hatten die Schüler die Setzlinge selbst im Wald an anderer Stelle ausgegraben. Die Aktion stand unter dem Motto "Stop Talking - Start Planting!", wurde von Bärbel und Martin Weihsweiler, den Inhabern der Meckenheimer Handwerkerfirma "Degen Bedachungen" initiiert und getragen und vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft tatkräftig unterstützt. Dass die Schule ohne Unterstützung solch eindrucksvollen Unterricht vor Ort nicht leisten könne, betonte Schulleiterin Claudia Hesseler. Einen aktuellen Bezug habe die Baumpflanzaktion im "Jahr der Nachhaltigkeit", erklärte Forstamtsleiter Uwe Schölmerich. Genau vor 300 Jahren habe Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt und darauf hingewiesen, dass man nicht mehr Holz schlagen darf als nachwächst. Im Kottenforst gehe es jetzt darum, Fichten durch heimische Laubbäume zu ersetzen. Dabei bilden die von den Schülern gesetzten Buchen und Erlen die Grundlage zur Entwicklung zum Mischwald. Auch in den vier vorausgegangenen Jahren hat das Ehepaar Weihsweiler die Schüler-Aktion im Rahmen von "Plant for the Planet" in Kooperation mit dem Forstamt durchgeführt, nicht nur um nachhaltig Bäume im Wald, sondern auch um Umweltbewusstsein in die Köpfe der Schüler zu pflanzen.

Foto: abk
Bericht aus Blickpunkt-Meckenheim, April 2013


Pflanzaktion der Theodor-Heuss-Schule

"Das ist jetzt auch unser Wald"

RÖTTGEN.  Die Arme werden schwer, der Rücken tut weh und die Hände sind wund. "Trotzdem macht das viel mehr Spaß, als in der Schule zu sitzen", sagte Maren Thomssen. Ohnehin sei Schmutzigwerden viel cooler. Die Achtklässlerin pflanzte diese Woche mit ihren Schulkameraden 3000 Buchen im Kottenforst. Drei Tage lang buddelte jeweils eine Klasse der Theodor-Heuss-Realschule Meckenheim im Waldboden.

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Behutsam pflanzen Maren Thomssen und Lukas Schreiner den Buchensetzling ein. Foto: Nicolas Ottersbach

Die etwa drei Jahre alten Setzlinge besorgten sie sich aus dem umliegenden Wäldern. "Wir schaffen hier eine Wildnisfläche", sagte Manfred Hören vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft. Er begleitete die 14- bis 15-Jährigen.

In dem rund drei Hektar großen Areal, auf dem vorher Fichten standen, pflanzten die Schüler immer kleine Grüppchen von 20 Buchen, drum herum eine Reihe Erlen. "So schützen wir die Setzlinge vor Frost", erklärte Hören. Mindestens genauso gefährlich sei die Brombeere: Die überwuchere schnell die freie Fläche und damit auch die kleinen Bäume. Am Ende blieben von jeder Gruppe nur ein bis zwei starke Bäume übrig.

"Löcher graben ist am anstrengendsten", sagte Schülerin Olivia John. Zwar sei der Waldboden locker, doch darunter verberge sich ein dichtes Wurzelnetz. In die dreißig Zentimeter tiefen Gruben kam neben dem Setzling auch Mineralerde. "Ohne die können die Bäume nicht wachsen", hatte Maren Thomssen am Tag gelernt.

Finanziert wurde das Projekt, das bereits ins fünfte Jahr geht, vom Ehepaar Bärbel und Martin Weihsweiler. Sie packten mit an, ebenso wie Schulleiterin Claudia Hesseler. "Das, was hier gemacht wird, können wir in der Schule gar nicht leisten", sagte sie.

In Biologie stehe zwar die Photosynthese auf dem Lehrplan, was das bedeute und welche Auswirkungen Pflanzen auf die Erde hätten, erlebe man aber nur im Wald. Deshalb wollen die Schüler regelmäßig vorbeischauen und ihren Buchen beim Wachsen zusehen: "Das ist jetzt auch unser Wald."

Aus General-Anzeiger Bonn, April 2013
Artikel und Foto: Nicolas Ottersbach

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4000 Buchen in 3 Tagen

Die Achtklässler der Meckenheimer Theodor-Heuss Realschule haben den Unterricht in den Wald verlegt und vor Ort drei Tage lang 4000 Buchen gepflanzt. Die Laubbäume sollen dazu beitragen, die durch die Schädlinge entstandenen Lücken im Fichtenwald aufzufüllen.

plantfortheplanet2012

 

 

 

 

 

 

 

 


Auch Pascal ( vorne l.) aus der Klasse 8 b der Theodor-Heuss-Realschule pflanzte ein Bäumchen im Kottenforst. (Foto: Böschemeyer)

MECKENHEIM - Klimawandel im Kottenforst: Weil eine durch die steigenden Temperaturen stetig wachsende Borkenkäferpopulation das rund 4000 Hektar große Waldgebiet bedroht, verlegten die Achtklässler der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule den Unterricht kurzerhand in den Wald. Vor Ort pflanzten sie an drei Tagen insgesamt stolze 4000 Buchen. Grund für die Aktion: Die Laubbäume sollen dazu beitragen, die durch die Schädlinge entstandenen Lücken im Fichtenwald aufzufüllen.

Bereits zum vierten Mal hatte das Meckenheimer Dachdeckerunternehmen Degen die Aktion zusammen mit dem zuständigen Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und der Realschule organisiert. Vorbild ist die weltweite Schülerinitiative „Plant for the Planet“, bei der Kinder und Jugendliche rund um den Globus in Eigenregie Bäume pflanzen. 

Doch bevor die Achtklässler so richtig loslegen konnten, mussten sie die vier bis fünf Jahre alten Buchen erst einmal ausgraben: Denn die knapp einen halben Meter großen Laubbäume kamen nicht etwa aus der Baumschule, sondern aus den eigenen Beständen des Forstes. Der Vorteil: Die jungen Bäume sind bereits an die Bedingungen im Kottenforst gewöhnt, erklärte Fachgebietsleiter Stephan Schütte vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft. 

Bei einer theoretischen Einführung erläuterte Umweltpädagoge Manfred Hören den Teenagern, worauf es beim Ausgraben ankommt: „Es ist wichtig, sorgsam zu arbeiten und das Wurzelwerk der Bäumchen nicht zu verletzen“, so der Experte. Damit die Wildlinge, wie die umgesiedelten Jungbuchen im Fachjargon heißen, gut gedeihen könnten, müssten die Bäume außerdem schnell wieder in die Erde gesetzt werden. Warum ausgerechnet Buchen die Lücken im Fichtenbestand ausfüllen sollen? Grund dafür seien die Vorlieben des Buchdruckers, eines großen, achtzähnigen Fichtenborkenkäfers, der nur Fichten, nicht aber Buchen befalle, erklärte Schütte. Außerdem seien Buchen wesentlich sturmbeständiger als Nadelbäume. Einige zerborstene Bäume zeugen noch von den Sturmschäden. Die Durchmischung sorge außerdem dafür, dass die Nadelwälder in klimatolerante Mischwälder umgewandelt würden.

Nicht nur die Natur, auch die 85 Jugendlichen hätten von der Aktion profitiert, freute sich Lehrer Ewald Auel. Denn durch die gemeinsame Arbeit sind die Achtklässler näher zusammengerückt: „Mir hat an der Aktion gefallen, dass sie unseren Teamgeist geweckt hat“, freute sich etwa die 13-jährige Andrea, die damit aussprach, was viele dachten. Und auch der 13-jährige Luca meinte: „Es hat Spaß gemacht, draußen in der Natur und im Team zu arbeiten“.

Bericht von Rebecca Brockmeier, 08.03.12 (Kölnische Rundschau)

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