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THR-News
Diese Schulordnung ergänzt die Bestimmungen des Schulgesetzes (SchulG) durch
Einzelregelungen für unsere Schule.

Sinn der Schulordnung ist es, einen reibungslosen Ablauf des Schulalltags zu gewährleisten
und jedem einzelnen größtmögliche Sicherheit und persönliche Entfaltung zu garantieren.

Das ist aber nur möglich, wenn sich jeder in die Schulgemeinschaft eingebunden fühlt und für
sie auch Mitverantwortung trägt.

In diesem Sinne gilt:
  • Wir verhalten uns rücksichtsvoll gegenüber allen anderen.
  • Wir achten die Persönlichkeitsrechte eines jeden Menschen und unterlassen
    insbesondere bei der Nutzung des Internets alles, was eine andere Person in ihrer
    Würde verletzen, beleidigen oder schädigen könnte.
  • Wir tragen zum Lernerfolg aller durch Pünktlichkeit, Fleiß und Mitarbeit im
    Unterricht bei.
  • Wir achten zum allgemeinen Wohlbefinden auf Ordnung und Sauberkeit im gesamten
    Schulgelände.
  • Wir tragen durch die pflegliche Behandlung von Gebäude, Einrichtungsgegenständen
    und Lehrmitteln dazu bei, unsere Schule optimal nutzen zu können.
 
Das Verhalten jedes einzelnen von uns trägt zum Bild unserer Schule in der Öffentlichkeit mit
bei.


1. Vor Unterrichtsbeginn
1.1 Auf dem Schulweg ist rücksichtsvolles und verkehrsgerechtes Verhalten erforderlich.
  • Dies gilt insbesondere auch bei der Benutzung von öffentlichen
    Verkehrsmitteln.
  • Die Benutzung von nicht-verkehrsgerechten Fahrzeugen (z.B. defekte
    Fahrräder, BMX-Räder, Skateboards, Inlineskates) sowie defekten bzw.
    „frisierten“ Mofas und Motorrollern ist nicht zulässig und führt im
    Schadensfall zum Wegfall von Versicherungsleistungen.
1.2 Schüler, die zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen,
begeben sich vor Unterrichtsbeginn auf den Schulhof. Schüler, die mit dem Fahrrad
oder einem motorisierten Fahrzeug kommen, stellen diese in die Fahrradständer bzw.
dafür vorgesehene Parkmöglichkeiten unserer Schule. Dabei ist unbedingt darauf zu
achten, dass die Rettungswege freigehalten werden.

1.3 Um 07.30 Uhr beginnt die Frühaufsicht der Lehrer. Gleichzeitig beginnt die
Schulsekretärin ihren Dienst. Der Hausmeister ist bereits ab 07.15 Uhr tätig.

1.4 In der Regel werden die Schultüren um 07.30 Uhr geöffnet. Bei Regenwetter und
anderen extremen Witterungsbedingungen können die Schüler nach Entscheidung des
Aufsicht führenden Lehrers das Gebäude früher betreten. Um 07.45 Uhr gehen die
Schüler zu ihren Klassenräumen bzw. Fachräumen.
 

1.5 Die Garderobe ist in den jeweiligen Klassenräumen aufzuhängen. In den Fachräumen,
in denen keine Garderobenhalter angebracht sind, ist beim Besuch dieser Räume die
Garderobe an Garderobenhaltern vor deren Eingangstüren abzulegen. Tische und
Sitzflächen sind in jedem Fall von Garderobe freizuhalten.

1.6 Die vom Klassen- oder Kurslehrer bestimmten Schüler informieren sich vor dem
Unterricht - später auch noch in den großen Pausen - , ob für ihre Klasse oder Kurs
Vertretungsunterricht oder eine sonstige Abweichung vom Stundenplan vorliegt und
teilen dies dann ihren Mitschülern mit.

1.7 Um 07.50 Uhr beginnt der Unterricht. Ist der Lehrer 5(!) Minuten nach planmäßigen
Unterrichtsbeginn noch nicht bei der Klasse oder dem Kurs, meldet der
Klassensprecher oder Klassenbuchführer oder – bei deren Abwesenheit – irgendein
Schüler dies im Sekretariat oder im Lehrerzimmer.


2. Unterrichts- und Pausenzeiten
  • 1. Stunde 07.50 Uhr – 08.35 Uhr
  • 2. Stunde 08.40 Uhr – 09.25 Uhr
  •     Pause 09.25 Uhr – 09.45 Uhr
  • 3. Stunde 09.45 Uhr – 10.30 Uhr
  • 4. Stunde 10.35 Uhr – 11.20 Uhr
  •     Pause 11.20 Uhr – 11.35 Uhr
  • 5. Stunde 11.35 Uhr – 12.20 Uhr
  • 6. Stunde 12.25 Uhr – 13.10 Uhr
  •     Mittagspause 13.10 Uhr – 14.00 Uhr
  • 7. Stunde 14.00 Uhr – 14.45 Uhr
  • 8. Stunde 14.45 Uhr – 15.30 Uhr
  • 9. Stunde 15.30 Uhr – 16.15 Uhr
  • 10. Stunde 16.15 Uhr – 17.00 Uhr
 
3. Pausenregelungen

3.1 Hofpausen sind nur die großen Pausen. Die 5-Minuten Pausen dienen ausschließlich
dem Lehrerwechsel und dem Wechseln der Räume. Ansonsten bleiben die Schüler im
Klassenraum.

3.2 In den beiden großen Pausen begeben sich die Schüler auf den Schulhof der
Realschule. Es ist in jedem Fall den Weisungen der aufsichtführenden Lehrkräfte
aller Schulformen Folge zu leisten. Dies gilt auch für Anweisungen durch
Hausmeister und Schulsekretärin.

Hinweis: Die Zugangswege zu den Sporthallen, zum Schwimmbad und zu den
Sportplätzen gelten nicht als Schulhöfe. Der Aufenthalt in den Pausen ist dort deshalb
nicht erlaubt.
Das Verlassen des Schulgeländes ist ausdrücklich untersagt.

3.3 Bei Regenwetter und anderen extremen Witterungsbedingungen ist der Aufenthalt im
Foyer des Hauptgebäudes der Schule gestattet. Die Aufsicht führenden Lehrer
entscheiden im Einzelfall.

3.4 Zwischen Osterferien und Herbstferien sind alle Schüler in den großen Pausen
draußen. Im Zeitraum zwischen Herbstferien und Osterferien und in Regenpausen
dürfen sich die Schüler auch im Foyer des Hauptgebäudes aufhalten.

3.5 Der Pausenverkauf erfolgt im Foyer in der Regel durch die SV. Nach Kauf der Ware
gilt 3.4, so dass die Schüler im Sommerhalbjahr (Osterferien – Herbstferien) zügig
das Foyer verlassen und auf den Schulhof gehen.

3.6 Grundsätzlich besteht Alkohol- und Rauchverbot auf dem gesamten Schulgelände
sowie in den Schulgebäuden.

3.7 Bei einem Unfall ist sofort der Aufsicht führende Lehrer zu informieren, der dann
über weitere Maßnahmen entscheidet.
 

4. Nach Unterrichtsende

4.1 Nach dem Ende der letzten Unterrichtsstunde werden alle Stühle in den Klassen
hochgestellt. In den Fachräumen und dem Großraum sind die Stühle grundsätzlich
nach jeder Unterrichtsstunde hochzustellen, sofern unklar ist, ob noch eine weitere
Klasse diesen Fachraum benutzen wird, um die Reinigungsarbeiten zu erleichtern.
Fenster und Türen werden geschlossen.

4.2 Aus dem gleichen Grund werden die Klassen bis zum Ende des Vormittagsunterricht
vom festgelegten Ordnungsdienst grob gereinigt (Beseitigung von Müll mit dem
Besen). Jeder Schüler ist zur Wahrnehmung des Hof- und Ordnungsdienstes
verpflichtet.
 

5. Verhalten bei Bränden

5.1 Bei Ausbruch eines Brandes ist unverzüglich Alarm zu geben, damit Feuerwehr oder
Polizei gerufen werden können.

5.2 Das Schulgebäude wird bei Brand oder Ertönen des Alarmsignals lerngruppenweise
unter Aufsicht des Lehrers auf den vorgesehenen Fluchtwegen verlassen. Dabei ist
beim zügigen Verlassen des Gebäudes auf größtmögliche Ruhe und Ordnung zu
achten, um eine Panik zu vermeiden.

5.3 Kleidungsstücke und Lehrmittel können mitgenommen werden, wenn die Räumung
der Schule dadurch nicht verzögert wird.

5.4 Der Lehrer überzeugt sich vor Verlassen des Raumes, dass niemand dort
zurückgeblieben ist. Fenster und Türen sind zu schließen. Türen sollen aber nicht
abgeschlossen werden.

5.5 Alle begeben sich unverzüglich zur festgelegten Sammelstelle. Dies ist zurzeit für alle
Klassen das Sportgelände mit dem betonierten Bodenbelag. Dort stellt der Lehrer
anhand von Klassen- oder Kursbuch fest, ob seine Gruppe vollständig ist.

5.6 Die Leitung an der Brandstelle hat bis zum Eintreffen der Feuerwehr der Schulleiter.
Danach ist den Anordnungen der Feuerwehr Folge zu leisten.
 

6. Regelungen für das Mitbringen elektronischer Gegenstände

6.1 Discman, Walkman, Gameboy, Laserpointer etc. gehören nicht in die Schule und
dürfen deshalb nicht mitgebracht werden. Es besteht für diese Geräte kein
Versicherungsschutz.

6.2 Handys dürfen mitgebracht werden. Es gilt aber folgende Regelung:
Während der Unterrichtszeit, einschließlich der Pausen ist die Nutzung
des Handys und anderer elektronischer Geräte untersagt.
Handys sind auszuschalten.

6.3 Im Falle der Nichtbeachtung von 6.2 wird das Handy eingezogen. Die Handys
werden dann nach Unterrichtsende ausgehändigt und die Eltern werden über den
Regelverstoß informiert.
Für Handys besteht kein Versicherungsschutz in der Schule!
 

7. Sonstige Regelungen

7.1 Das Mitbringen gefährlicher Gegenstände jeglicher Art ist ausdrücklich verboten. Bei
Zuwiderhandlungen werden die Gegenstände eingezogen und ggf. der Polizei
übergeben.

7.2 Nutzung des Internets durch Schüler:
  • Die Benutzung von nicht-verkehrsgerechten Fahrzeugen (z.B. defekte
    Fahrräder, BMX-Räder, Skateboards, Inlineskates) sowie defekten bzw.
    „frisierten“ Mofas und Motorrollern ist nicht zulässig und führt im
    Schadensfall zum Wegfall von Versicherungsleistungen.
  • Im Internet ist äußerste Zurückhaltung bei Äußerungen über Personen
    geboten. Es besteht die Gefahr, dass man rechtlich belangt werden kann
    (Beleidigung, Verleumdung, üble Nachrede, Verletzung der
    Persönlichkeitsrechte, des Copyrights u.a.).
  • Besitzer von Websites sind nach einem Gerichtsurteil verpflichtet,
    entsprechende Äußerungen aus ihren Gästebüchern zu entfernen, weil sie
    sonst selbst verantwortlich gemacht werden können.
  • Wenn der Schule Fälle von persönlicher Verunglimpfung bekannt werden,
    wird sie geeignete Maßnahmen ergreifen, um gegen den Urheber vorzugehen.

7.3 Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen (Klassen 5-7) nehmen am
zugeteilten Ersatzunterricht regelmäßig teil. Das Verlassen des Schulgebäudes ist auf
gar keinen Fall gestattet.

7.4 Aufenthalt in der Mittagspause:
  • Der Aufenthaltsraum, weitere Räume, die zum Aufenthalt während der
    Mittagsbetreuung durch die Schulleitung zugewiesen worden sind, sowie der
    Schulhof vor dem Haupteingang stehen den Schülern in der Mittagspause zur
    Verfügung, um die Zeit bis zum Nachmittagsunterricht zu verbringen.
  • Die Benutzung der Mensa ist ausschließlich in der Zeit von 13.10 – 13.50 Uhr
    den Schülerinnen und Schülern erlaubt, die vorher eine Essenwertmarke
    erworben haben.

7.5 Schulveranstaltungen am Nachmittag unterliegen in gleicher Weise der Schulordnung
wie Unterrichtsveranstaltungen am Vormittag. Der Versicherungsschutz erstreckt sich
auf alle Schulveranstaltungen; darüber hinaus auch auf den direkten Schulweg.

7.6 Der Verlust oder die Beschädigung von Garderobe, Fahrrädern oder motorisierten
Fahrzeugen ist unmittelbar nach Feststellung einem Lehrer, dem Hausmeister oder im
Sekretariat zu melden.
Für den Verlust oder die Beschädigung anderer Wertsachen kann die Schule keine
Haftung übernehmen.

7.7 Fundsachen werden beim Hausmeister hinterlegt. Verluste sind umgehend beim
Hausmeister oder im Sekretariat zu melden.
Wertgegenstände und größere Geldbeträge sollten nicht mit in die Schule gebracht
werden.

7.8 Für Unterrichtsgänge, Schulwanderungen oder Klassen- und Studienfahrten gelten
besondere Regelungen. Grundsätzlich ist jedoch von jedem Schüler bei diesen
Veranstaltungen besondere Mitverantwortung und Disziplin gefordert.

7.9 Erkrankt ein Schüler während der Unterrichtszeit und kann unter keinen Umständen
weiter am Unterricht teilnehmen, so meldet er sich bei dem Lehrer der nächsten
Unterrichtsstunde ab. Dazu ist ein entsprechendes Formular im Sekretariat
auszufüllen, die Eltern müssen telefonisch informiert werden, bevor der Schüler die
Schule verlassen darf.

7.10 Fehlt ein Schüler an einem Tag, für den eine Klassenarbeit oder ein Test angekündigt
worden ist, so ist die Schule am gleichen Tag unter Angabe des Grundes zu
benachrichtigen.
Unterbleibt diese Benachrichtigung oder sind die Gründe für das Versäumnis nicht
stichhaltig, so wird das Fehlen bei der Klassenarbeit oder dem Test wie eine
Leistungsverweigerung gewertet, d.h. die Klassenarbeit oder der Test wird mit der
Note „ungenügend“ bewertet. Bei entschuldigtem Fehlen entscheidet der Fachlehrer
gemäß § 48 SchulG, § 6 APO SI, ob die Klassenarbeit nachgeschrieben wird.

7.11 Nach § 43 SchulG ist bei Beendigung eines Schulversäumnisses der Schule eine
schriftliche Mitteilung über das Fehlen mit Angabe des Grundes vorzulegen. Das
Schulversäumnis gilt dann als entschuldigt. Erfolgt diese Mitteilung an den
Klassenlehrer nicht binnen einer Woche, so wird das Schulversäumnis als
unentschuldigt gewertet.

Die Schulordnung vom 13.04.1989 modifiziert durch Beschluss der Schulkonferenz am
16.10.2008, tritt mit ihrer Bekanntmachung im Oktober 2008 in Kraft.
 

Anlage zur Schulordnung:
Quelle: Auszüge aus dem Schulgesetz (SchulG) und gültigen Erlassen und Verordnungen

A Teilnahme am Unterricht (§ 43 (1) SchulG)
Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den
sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen teilzunehmen. Die Meldung zu einer
freiwilligen Unterrichtsveranstaltung verpflichtet zur regelmäßigen Teilnahme
mindestens für ein Schulhalbjahr.

B Schulversäumnis (§ 43 (2) SchulG)
Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht
vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die
Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das
Schulversäumnis mit. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen
Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest
verlangen und in besonderen Fällen ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten
einholen.

C Beurlaubung/ Unterrichtsbefreiung (§ 43 (3) SchulG)
Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann Schülerinnen und Schüler auf Antrag der
Eltern aus wichtigem Grund bis zur Dauer eines Schuljahres vom Unterricht
beurlauben oder von der Teilnahme an einzelnen Unterrichts- oder
Schulveranstaltungen befreien.

Rd. Erlass vom 26.03.1980:
Beurlaubung:

2. Die Beurlaubungsanträge sind möglichst eine Woche vorher schriftlich an die
Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer bzw. an die Schulleitung zu richten.
Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sind bei der Beurlaubung darauf
hinzuweisen, dass der versäumte Unterrichtsstoff nachzuholen ist.

3. Eine Ausnahme von dem grundsätzlichen Beurlaubungsverbot unmittelbar vor und
im Anschluss an die Ferien ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich
und nur dann, wenn nachgewiesen wird, dass die Beurlaubung nicht den Zweck hat,
die Schulferien zu verlängern.
Insbesondere ist die Schließung des Haushalts nicht als unumgänglich dringlich
anzusehen, wenn sie nur den Zweck hat, preisgünstigere Urlaubstarife zu nutzen oder
möglichen Verkehrsspitzen zu entgehen.

Die Dringlichkeit der Beurlaubung muss besonders nachgewiesen werden.

Befreiung vom Unterricht:

1. Eine Befreiung ist im Allgemeinen nur für außerunterrichtliche
Schulveranstaltungen (z.B. Klassenfahrten) möglich. Eine Befreiung von einzelnen
Unterrichtsveranstaltungen kann nur in Betracht kommen, wenn eine bestimmte
Unterrichtseinheit für die Schülerin oder den Schüler aus besonderen persönlichen
Gründen unzumutbar ist.
Hinweis:
Die Befreiung von der Teilnahmepflicht an einer Wanderfahrt entbindet nicht
davon, während dieser Zeit am Unterricht einer anderen von der Schule
bestimmten Klasse/Jahrgangsstufe teilzunehmen.

2. Eine Befreiung aus gesundheitlichen Gründen oder wegen sonstiger körperlicher
Beeinträchtigungen kann neben dem Sportunterricht im Allgemeinen für den
fachpraktischen Unterricht in künstlerischen und praktischen Fächern in Betracht
kommen, wenn die Schülerin oder der Schüler sich auch nicht teilweise am Unterricht
beteiligen kann. Ob die befreite Schülerin oder der befreite Schüler während des
Unterrichts anwesend sein muss, entscheidet die Fachlehrerin oder der Fachlehrer.

3. Die Befreiung vom Religionsunterricht aufgrund des Grundrechts auf
Religionsfreiheit kann nicht an bestimmte Termine gebunden werden. Bei Widerruf
der Erklärung besteht die Pflicht zum Besuch des Religionsunterrichts. Die Schule
kann aus schulorganisatorischen Gründen die Wiederanmeldung auf den Beginn eines
Schulhalbjahres beschränken. Wenn hinreichende Beurteilungsgrundlagen vorliegen,
wird gemäß § 48 SchulG benotet.

§ 31 (6) SchulG
Eine Schülerin oder ein Schüler ist von der Teilnahme am Religionsunterricht
aufgrund der Erklärung der Eltern oder – bei Religionsmündigkeit der Schülerin oder
des Schülers – aufgrund eigener Erklärung befreit. Die Erklärung ist der Schulleiterin
oder dem Schulleiter schriftlich zu übermitteln. Die Eltern sind über die Befreiung zu
informieren.
Hinweis:
Regelung an der THR: Ein entsprechendes standardisiertes Erklärungsformular ist
im Sekretariat erhältlich.

§ 32 SchulG
Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, nehmen am
Fach Praktische Philosophie teil, soweit dieses Fach in der Ausbildungsordnung
vorgesehen und an der Schule eingerichtet ist.
Hinweis:
Regelung an der THR: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 –7, die nicht
am Religionsunterricht teilnehmen, werden einem Ersatzunterricht durch die
Schulleitung zugeteilt, an dem sie verbindlich teilzunehmen haben.

Weitere Informationen zu wichtigen Regelungen des Schulalltags finden Sie im Schulgesetz
und den Verordnungen des Landes NRW sowie den Erlassen der Bezirksregierung.
Auf der Homepage des Schulministeriums (www.schulministerium.nrw.de/BP/index.html)
finden Sie die entsprechenden einschlägigen Gesetzestexte.
   

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