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THR-News
Als Schwerpunkt der erzieherischen Arbeit wird das Lernen in sozialer Verantwortung gesehen. Dieser erzieherische Aspekt berücksichtigt aber auch das Fachliche Lernen, in dem „Handlungsbereitschaft geweckt“, „Lernfähigkeit gefördert“ sowie die THR als „Lebensraum mit einem ausgeprägten Wir-Gefühl“ verstanden wird.

Innerhalb des sogenannten Anhangs werden Grundlagen für die konkrete Arbeit zusammengestellt. Hier gilt es, entscheidende Änderungen in Inhalt und Schrift vorzunehmen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang:
  • Veränderung der Stundentafel und Anzahl der Klassenarbeiten
  • Verändertes Konzept des Wahlpflichtunterrichts mit dem Inkrafttreten der neuen Ausbildungsordnung

Die wichtigsten Arbeitsfelder in der Theodor-Heuss-Realschule sind bei der Planung der Schulentwicklung in den Entwicklungszielen, dem Arbeitsplan, der Fortbildungsplanung und der Planung zur Evaluation beschrieben. Nach Durchführung der entsprechenden Arbeitsschritte erfolgt die schriftliche Überarbeitung der Unterpunkte.

Aus der Planung zur Schulentwicklung sind die Unterpunkte c) und d) dauerhafte Arbeitsfelder, die von den Fachkonferenzen zu bearbeiten sind. Die Erstellung schulinterner Lehrpläne unter Berücksichtigung der neuen Kernlehrpläne in M/D/E mit dem dort beschriebenen Kompetenzmodell ist notwendig.
Zur Umsetzung der von den Schülerinnen und Schülern geforderten Kompetenzen ist die Öffnung von Unterrichtsformen und Unterrichtsmethoden notwendig.

Vorgeschlagener Zeitraum zur Erfüllung des Arbeitsplanes ist ein Zeitraum von zwei Jahren.

Neben den fachlichen Arbeitsfeldern zur Förderung der deutschen Sprache – einschließlich der Entwicklung eines Förderkonzeptes – und der Umsetzung im Hinblick auf die Standardsetzungen (Kernlehrpläne, Parallelarbeiten, Lernstandserhebungen, teilzentrale Abschlussprüfungen) um die fachliche Qualität des Unterrichtes zu verbessern, sind zwei übergreifende Aspekte in den Blick genommen worden.

Einerseits muss das eingesetzte Konzept des Methodentrainings überprüft und gegebenenfalls verändert werden (siehe auch Planung der Schulentwicklung).

Andererseits muss das Konzept zur Berufswahlorientierung weiter entwickelt werden. Dies wird im folgenden Kapitel skizziert.

 

Berufswahlkonzept

 

 

Unser Berufswahlkonzept basiert auf folgenden Säulen

1)   Beratung

           a) Schulische Beratung (Einführungsveranstaltung, Vorstellung des Berufswahlkonzeptes und Ausgabe
               des Berufswahlpasses durch den Stubo in der Klasse 8)

  • Stubo ist Ansprechpartner bei Fragen zu Auslandsaufenthalten, Bewerbungsschreiben und beruflichen Informationen
  • Klassenlehrer fungieren als Praktikumsbegleiter
  • Deutschlehrer führen Bewerbungstraining durch

 

           b) Bundesagentur für Arbeit

  • Frau Walther organisiert die Besuche im BIZ für die Klassen 8
  • Sie führt eine 1-stündige Berufsorientierung für die Klassen 9 durch
  • Sie führt eine 1-stündige Berufsorientierung für die Klassen 10 durch
  • Sie hält regelmäßige Schulsprechstunden zu Beginn des Schuljahres und nach den Halbjahreszeugnissen
  • Sie nimmt mit einem Infostand am Berufsinformationstag teil

 

           c) Eltern werden bei der Potenzialanalyse zusammen mit ihren Kindern über die Kompetenzen ihrer Kinder
               informiert und beraten.

 

P   2) Praxisphasen      

  • Schüler haben am Girl`s und Boy´s Day die Gelegenheit, einen Betrieb zu besuchen
  • Einwöchiges Schnupperpraktikum in der Klasse 8
  • Dreiwöchiges Orientungspraktikum in der Klasse 9
    (Schüler werden im Praktikum durch Klassenlehrer begleitet und fertigen Praktikumsbericht an)
  • Berufsfelderkundung
    Wir besichtigen mit jedem 9. Jahrgang den Betrieb unserer Partnerfirma DSG-Canusa.
    D
    ieses Jahr planen wir einen Besuch der Telekom.

        3)  Berufswahlpass

  • Schüler erhalten den Berufswahlpass vom Stubo in der Klasse 8 vor der Potenzialanalyse und führen ihn bis zur 10. Klasse

 

        4) Potenzialanalyse

  • Die SchülerInnen nehmen an der Potenzialanalyse in der Klasse 8 teil. Sie erhalten eine  Rückmeldung zu ihren Fähigkeiten und Kompetenzen und können daraufhin ihr Praktikum fundierter planen.

 

       5)Strukturen an der Schule

            a) Curriculum: s. unten

            b) StuBo-Koordinatorin für Berufsorientierung (Sie organisiert alle Termine, die mit
                der Berufsorientierung zusammenhängen; Sie organisiert den Berufsinformationstag;
                ist Berater für die Schüler, hält den Kontakt zu Partnerunternehmen; setzt Vorgaben des
                Regionalen Bildungsbüros um; gibt Stellen- und Ausbildungsangebote an die SchülerInnen weiter)

 

        6) Übergangsgestaltung

            a) Bewerbungsphase

  • Die Deutsch- und Englischlehrer trainieren intensiv schriftliche Bewerbungen. Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, eine Bewerbungsmappe auf eine Stellenausschreibung anzufertigen, die der Personalleiter unseres Partnerunternehmens DSG-Canusa persönlich anschaut und korrigiert.
  • Es finden zahlreiche Bewerbungstrainings mit Rollenspielen und Vorstellungsgesprächen statt, die von unseren Lernpartnern DSG-Canusa, der Kreissparkasse und der BEK angeboten werden.
  • Frau Walther, unsere Ansprechpartnerin von der Bundesagentur für Arbeit, betreut die SchülerInnen auch in dieser Zeit persönlich in Einzelgesprächen.

 

            b) Übergangsbegleitung

- Die SchülerInnen haben die Möglichkeit mit der Berufsberaterin persönliche
  Beratungsgespräche zu führen.

- Sie können sich auf der Homepage der THR-Schule über Stellenangebote und
   Ausbildungsangebote informieren.

- Sie erhalten die Möglichkeit, sich auf dem Berufsinformationstag der THR-Schule
  
über ihre Möglichkeiten nach dem  Abschluss an der Realschule zu informieren.

- Die SchülerInnen nehmen am Handwerkertest in der Klasse 9 teil.

- Sie können sich im Infomobil der Metallindustrie informieren.

 

         7) Lernpartnerschaften 

Ein wichtiger Bestandteil unseres Berufswahlprogrammes ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern:

- Bundesagentur für Arbeit

- DSG-Canusa

- Degen-Bedachungen (Plant-for- the -planet)

- Kreissparkasse

 

 

Curriculum für die Vorbereitung auf den Beruf

Zurzeit umfasst das Curriculum folgende Inhalte und Aktivitäten:

Klassenstufen Fach/Fächer Inhalt
Klasse 5/6 Erdkunde /Mathematik Diagramme aller Art
  Englisch/Deutsch Vortragstechnik mit Hilfe von Postern und Karteikarten
  Deutsch

Schreibkonferenz; Korrekturen im Team

5-Schritt-Lesemethode:

Lesen von Sachtexten

  Alle Fächer

Partnerarbeit; Gruppenarbeit;

Einführung in die Suchmaschinen des Internet

Klasse 7 Deutsch

Textüberarbeitung

Erhebung statistischer Daten

Vertiefung der 5-Schritt-Lesemethode

  Englisch/Erdkunde Projektposter, digital Medien
  Alle Fächer Verlaufsprotokoll
  Alle Fächer Arbeitsteilige Gruppenarbeit
Klasse 8/9    Politik Themen zur Berufswelt
Fächerübergreifend Präsentationstechniken (z.B. Vortrag/ Referat; Einsatz geeigneter Medien; Erstellen von Plakaten, Flipcharts, Powerpoint-Präsentationen
Erdkunde Erstellen und Interpretieren von Schaubildern/ Diagrammen
Deutsch/ Englisch Informationen über mich selbst (that´s me...)
5´- talk
  Deutsch Zeitungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Generalanzeiger/ Stellenanzeigen
Klasse 9/10      Politik/Deutsch/Sozialwissenschaften/... (Debatte und) Diskussion nach Vorgaben
[inhaltlich und organisatorisch]
Erdkunde Erstellen und Interpretieren von Schaubildern/ Diagrammen
Politik/ Deutsch/ Sozialwissenschaften/ Erdkunde/ Biologie/ Sprachen ..... Arbeiten mit Mindmaps (z. T. Klassenarbeit)
Deutsch /Englisch Bewerbung und Lebenslauf (Klassenarbeit)
Deutsch/Englisch Vorstellungsgespräche/ job interviews
Deutsch Bewerbungsmappe mit Lernpartner DSG-Canusa
Deutsch Bewerbungstraining mit den Lernpartnern Kreissparkasse, DSG-Canusa und BEK
Sozialwissenschaften

„Berufsweltzeitung“ (Projekt als Klassenarbeitsersatz);

Zukunftswerkstatt

Perspektiven für die Zukunft/ Ergebnisse bisheriger Evaluation:

  • das Curriculum soll allen an Schule beteiligten Gremien und Personen transparent sein
  • die Abläufe sollen regelmäßig dokumentiert werden, auch Veränderungen als Ergebnis von Evaluation fließen hier ein.

Lernpartnerschaften (Unternehmen und Schule) werden bei der Planung und Umsetzung ihres BWO-Programms sowie der im Rahmen der Initiative KURS bereits bestehenden Aktivitäten unterstützt. Zielsetzung ist eine Ergänzung und Weiterentwicklung des schuleigenen Konzepts zur Berufswahl – in der Schule wie im Unternehmen.

Meckenheim, November 2015


Sigrid Braß-Neese
(Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung an den weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen)

   

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