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THR-News

Video im Rahmen des Projekts "Schule der Zukunft" basierend auf der seit mittlerweile 10 Jahren durchgeführten Aktion "Bäume für die Zukunft"

  

 

 


Plant for the Planet

Schüler der THR pflanzten Bäume im Kottenforst.

 Von Felix Lüdders, 22.06.2019, Klasse 8c

 

 

8c

Globale Bewegung gegen die Klimakrise. Auch in Meckenheim pflanzen Jugendliche Bäume.

Von Felix Lüdders, 22.06.2019

Schon seit 2008 nimmt die Theodor-Heuss-Realschule (THR) Meckenheim mit den Klassen 8 am Projekt "Plant for the Planet" teil und führt jährlich Baumpflanzaktionen im Kottenforst durch. Somit wurden schon etwa 30 000 Bäume im Kottenforst gepflanzt.

"Plant for the Planet" ist eine globale Bewegung mit einem großen Ziel: auf der ganzen Welt Bäume zu pflanzen, um die Klimakrise zu bekämpfen. Die Vision von Gründer Felix Finkbeiner ist, dass Kinder in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen könnten.

Die Schüler der THR sind ein Teil davon! An einem Dienstag im Februar machte sich die Klasse 8c mit zwei Lehrern im Rahmen des Projektes auf den Weg in den Wald, um Bäume zu pflanzen.

Dort angekommen trafen die Schüler auf Aktivisten des Projektes "Plant for the Planet". Von ihnen erhielten die Schüler Informationen zu diesem Projekt.

Bevor es richtig losging, lernten die Schüler auch Martin Weihsweiler kennen. Ihm gehört die Firma Degen Dachhandwerk GmbH, die das Projekt seit Jahren unterstützt und diese Aktion zusammen mit der THR ins Leben gerufen hat. Mit der Einweisung und Unterstützung durch Martin Weihsweiler lernten die Schüler, die Bäume richtig einzupflanzen. Alle waren eifrig dabei und während der Pflanzaktion gab es rege Diskussionen zum Thema Umwelt und Klimaschutz. Nachdem zwei Stunden lang Bäume gepflanzt wurden, gab es für alle ein gemeinsames Mittagessen. Anschließend wurde weiter gepflanzt, so dass am Ende eine Anzahl von 200 Bäumen erreicht wurde.

Schüler, Lehrer und Aktivisten waren sehr stolz, was am heutigen Tag geschafft wurde. Alle gingen mit einem guten Gefühl nach Hause.

An zwei weiteren Tagen wurde auch von den Klassen 8a und 8b im Rahmen der gleichen Aktion Bäume gepflanzt.

Theodor-Heuss-Realschule, Meckenheim, Klasse 8c

 


Aus: Blickpunkt                                                                              17.03.2019


Im Einsatz für die Zukunft
Schüler pflanzten Bäume im Kottenforst

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MECKENHEIM -

(Ad) „Fridays For Future“, Freitage für die Zukunft – häufig auch als Schulstreik für das Klima bezeichnet, – ist die aktuelle Schüler- und Studentenbewegung für den Klimaschutz. Nach dem Vorbild der Initiatorin Greta Thunberg gehen Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren.

Einen anderen Weg haben die Schülerinnen und Schüler der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule gefunden – und das seit nunmehr zehn Jahren. Alljährlich führt sie ihr Engagement für den Klimaschutz in die Wälder der Region, wo sie junge Rotbuchen zur Entwicklung klimastabiler Mischwälder pflanzen: 3.000 Bäume pro Jahr – das sind inzwischen über 30.000 junge Bäume. Mit im „Boot“: das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und als außerschulischer Kooperationspartner das Meckenheimer Unternehmen „Degen Dachhandwerk“.

Bärbel und Martin Weihsweiler, die Inhaber der Firma Degen, haben diese Aktion ins Leben gerufen und fanden mit der Realschule und dem Forstamt ideale Projektpartner. „Gemeinsam – mit jungen Menschen – etwas für den Klimaschutz zu tun, das hat uns angetrieben“, so Bärbel Weihsweiler. Und so gehen seit zehn Jahren jeweils drei Klassen des achten Schuljahres (pro Tag sind es immer rund 30 Schülerinnen und Schüler) in den Kottenforst, um hier unter Fichtenwäldern („ein aussterbendes Modell“, so Forstamtsleiter Uwe Schölmerich) Rotbuchen zu pflanzen, die als heimischer Laubbaum auch viel idealer in die hiesigen Wälder passen und viel besser mit dem Klima zurechtkommen.

5Körperliches Arbeiten im Wald macht hungrig: Zur Aktion gehört auch ein gemeinsames Mittagessen vor Ort. Bärbel und Martin Weihsweiler sorgten wiederum an allen drei Aktionstagen für eine gute Stärkung der Schülerinnen und Schüler.                                                                                                                                    Foto:Peter Adolf

10 Jahre ein solch erfolgreiches Projekt – darauf waren natürlich alle Beteiligten stolz. Uwe Schölmerich sowie seine Kollegen Klaus Striepen und Wolfgang Bongardt dankten der Schule sowie dem Meckenheimer Unternehmen für ihr Engagement und sprachen von einer „Investition in die Zukunft“. Denn rund 100 Jahre wird es dauern, bis aus den jungen Setzlingen, die aus einer Baumschule kommen, einmal stattliche Bäume geworden sind. Schölmerich: „Dass hier vor zehn Jahren seitens des Unternehmens und der Schule schon erkannt wurde, dass etwas für den Klimaschutz, für unsere Wälder, getan werden muss, ist schon beeindruckend. Hier waren alle ihrer Zeit voraus“. Zu Ehren der Initiatoren stellte das Forstamt eine zwei Meter hohe Eiche zur Verfügung, die gemeinsam in Ippendorf im Kottenforst gepflanzt wurde und die zukünftig an diese in der Region einzigartige Aktion erinnern soll.

„Es macht Spaß, und es ist eine große Freude, gemeinsam mit jungen Menschen hier etwas zu bewirken“, betonte Bärbel Weihsweiler. Sie habe viel Respekt vor der Leistung der Schülerinnen und Schüler. Der Dank gehe aber auch an das Forstamt, das die Fläche für die Aufforstung vorbereite. Die Setzlinge kommen aus einer Baumschule. Die Kosten hierfür werden über ein Aufforstungsprogramm finanziert. Für alles andere – also die gesamte Organisation an den drei Tagen einschließlich dem Bustransport – diesmal nach Ippendorf und auch für ein zünftiges Mittagessen im Wald – kommt die Firma Degen auf, die natürlich an allen drei Tagen auch mit ihren Mitarbeitern vor Ort ist und bei der Pflanzung der Bäume ebenfalls tatkräftig mit anpackt.

„Unglaublich dankbar“ über dieses gemeinsame Projekt zeigte sich auch Schulleiterin Claudia Hesseler. Es sei wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung, stelle daneben aber auch körperlich eine Herausforderung dar. Und die vorherige fachliche Begleitung des Projektes in der Schule durch den Umweltpädagogen des Forstamtes, Manfred Hören, sei eine Bereicherung für den Unterricht.

Arbeiten an der frischen Luft macht aber auch hungrig. Die Mitarbeiter der Firma Degen hatten am Waldweg Bänke und Tische aufgestellt. Bärbel und Martin Weihsweiler füllten die Porzellanteller (ganz bewusst kein Plastikgeschirr) mit Kartoffelsuppe und Rinderwürstchen. Junge Bäume pflanzen, anschließend gemeinsam im Wald essen – für die meisten der jungen Menschen war dies schon eine neue Erfahrung. „Eine gute und interessante Sache“, meinte Schülerin Angelina Schneider. Und natürlich will sie auch in den kommenden Jahren ihre Bäume im Auge behalten und einmal nachschauen, was aus ihnen geworden ist. Allerdings wachsen junge Bäume nicht so schnell in den Himmel: „Rund einen halben Meter pro Jahr“, so die Forstexperten.

Und natürlich waren sich alle – Forstamt, Realschule sowie Martin und Bärbel Weihsweiler – einig: Die Baumpflanzaktion wird auch in den kommenden Jahren fortgesetzt. 


 Aus: Villewaelder.de                                                                       01.02.2019


Meckenheimer Realschüler pflanzen Rotbuchen

im Kottenforst

 Erstellt: 01. Februar 2019

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2Die gemeinsame Baumpflanzaktion des Regional-forstamtes Rhein-Sieg-Erft, des LIFE+ Projektes, der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule und des außerschu-lischen Kooperationspartner Degen Bedachungen aus Rheinbach feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Sie ist ein außergewöhnliches Beispiel für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit zum Schutz unserer Wälder. In dem Zeitraum haben 800 Schülerinnen und Schüler mehr als 30.000 Bäume gepflanzt. Auch in der ersten Aprilwoche 2019 waren wieder 80 Jugendliche der achten Klassen im Natura2000 Gebiet „Waldreservat Kottenforst“ mit Begeisterung dabei.

3Die Baumpflanzaktion wurde 2009 von Bärbel und Martin Weihsweiler von der Dachdeckerfirma Degen aus Meckenheim initiiert. „Inspiriert hat uns die Initiative Plant for the Planet.“ erzählt Bärbel Weihsweiler „Wir haben uns auf die Suche nach Unterstützern gemacht, um Jugendliche für den Wald und den Klimaschutz zu begeistern“. Mit Manfred Hören, dem Waldpädagogen vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und Ewald Auel, dem stellvertretenden Schulleiter der Meckenheimer Realschule haben sie dabei ebenso engagierte Partner gefunden.

Mit ihrer Arbeit leisten die Schülerinnen und Schüler einen wichtigen Beitrag zur Förderung von klimastabilen Wäldern im Kottenforst. Sie pflanzen die kniehohen Rotbuchen in 60- bis 80-jährigen Fichtenwäldern, die durch Trockenstress und Borkenkäferbefall langsam absterben. Angeleitet und unterstützt werden sie dabei von Mitarbeitern und Auszubildenden des Regionalforstamtes sowie des Dachdeckerbetriebes. Die jungen Buchen wachsen im Schutz der Fichten heran. Weitere Baumarten, wie Hainbuche, Birke, Eberesche samen sich ohne menschliche Unterstützung an. Auf diese Weise entwickeln sich langfristig struktur- und artenreicher Mischwälder, die an die Folgen des Klimawandels angepasst sind. Nicht nur der Wald profitiert von der Pflanzaktion, sondern die gemeinsame Arbeit stärkt auch den Zusammenhalt und den Teamgeist der Klassengemeinschaft. Es macht einfach Spaß draußen im Wald gemeinsam zu arbeiten, erzählen die Achtklässler immer wieder.

Seit 2017 unterstützt auch das europäische LIFE+ Naturschutzprojekt „Villewälder“ die Pflanzaktion und finanziert die jungen Rotbuchen aus Projektmitteln. Die Jugendlichen leisten einen wichtigen Betrag zur Entwicklung des Natura2000 Gebietes „Waldreservat Kottenforst“ mit seinen europaweit geschützten Buchenmischwäldern und ihrer Bewohner, wie Schwarzspecht, Bechsteinfledermaus und Wildkatze. Dank der gepflanzten Buchen werden neue Waldlebensräume begründet und vorhandene Waldbestände vernetzt. So wird die biologische Vielfalt des Waldgebietes für kommende Generationen gesichert.

Im Rahmen des LIFE+ Projektes werden in den Villewäldern auf einer Fläche von 121 Hektar junge Bäume gepflanzt, um Fichten- und Kiefernreinbestände in naturnahe Laubmischwälder umzuwandeln. Dabei hängt die Auswahl der gepflanzten Baumarten von den Bodenbedingungen ab. Typisch für die Villewälder sind die Stauwasserböden, die durch den Wechsel von winterliche Nässe und sommerlicher Trockenheit gekennzeichnet sind. Mit diesen schwierigen Standortverhältnissen kommt die Stieleiche am besten zurecht, die hier im Wechsel mit Hainbuche und Winterlinde gepflanzt wird. Hier sollen sich langfristig die europaweit geschützten wechselfeuchten Eichen-Hainbuchenwälder entstehen. Auf den Böden ohne Stauwassereinfluss werden junge Rotbuchen gesetzt, die sich zu neuen Buchenwaldlebensräumen entwickeln.

                                                  


Aus: Villewaelder.de                                                                       04.03.2017


3.300 junge Buchen für Klimaschutz und Artenvielfalt

85 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule pflanzen im Kottenforst junge Rotbuchen für den Klimaschutz. Die Aktion wird zum zehnten Mal gemeinsam vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft, dem Meckenheimer Theodor- Heuss-Realschule und dem außerschulischen Kooperationspartner Degen Bedachungen, Herr und Frau Weihsweiler durchgeführt. Erstmalig unterstützt auch das LIFE+ Projekt diese dreitägige Pflanzaktion, bei der unter Kiefern neue Buchenwaldlebensräume begründet werden. 

Im Rahmen des LIFE+ Projektes werden in den Villewäldern auf einer Fläche von 121ha junge Bäume gepflanzt, um Fichten- und Kiefernreinbestände in naturnahe Laubmischwälder umzuwandeln. Dabei hängt die Auswahl der gepflanzten Baumarten von den Bodenbedingungen ab. Typisch für die Villewälder sind die Stauwasserböden, die durch den Wechsel von winterliche Nässe und sommerlicher Trockenheit gekennzeichnet sind. Mit diesen schwierigen Standortverhältnissen kommt die Stieleiche am besten zurecht, die hier im Wechsel mit Hainbuche und Winterlinde gepflanzt wird. Hier sollen sich langfristig die europaweit geschützten wechselfeuchten Eichen-Hainbuchenwälder entstehen. Auf den Böden ohne Stauwassereinfluss werden junge Rotbuchen gesetzt, die sich zu neuen Buchenwaldlebensräumen entwickeln. 


Aus: Generalanzeiger Bonn                                                      31.3.2017

Von Stefan Knopp, 31.03.2017

Schüleraktion im Kottenforst

3000 neue Bäume gegen die Erderwärmung

plantfortheplanet2017

Aufforstung im Ehrenamt: Nic (vorne links) und Bilal (rechts) pflanzen eine kleine Buche in den Waldboden. Foto: Stefan Knopp

Meckenheim/Röttgen. Die Achtklässler der Theodor-Heuss-Realschule Meckenheim haben in den vergangenen Tagen im Kottenforst bei Röttgen damit begonnen, mehr als 3000 junge Buchen zu setzen. Sie wollen damit aktive Hilfe gegen die Erderwärmung leisten.

Wie viele kleine Buchenpflänzchen Nic (13) und Bilal (14) schon in den Waldboden gepflanzt hatten, konnten die beiden Achtklässler der Theodor-Heuss-Realschule Meckenheim gar nicht sagen. „Wir haben nicht mitgezählt“, so Bilal. Mit ihrer Klasse 8b waren sie am Donnerstag im Kottenforst hinter dem Jägerhäuschen zwischen Röttgen und Meckenheim den ganzen Vormittag mit dieser Aufgabe beschäftigt. „Wir machen das, weil das Klima durch uns Menschen beschädigt ist“, erklärte Nic.

Die drei achten Klassen der Schule pflanzen seit Mittwoch nacheinander je einen Tag lang mehr als 1000 Bäumchen im Wald ein, inmitten von Kiefern und Fichten. Das geschieht schon zum zehnten Mal, jedes Jahr in Kooperation mit dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und der Meckenheimer Firma Degen Bedachungen, die dieses Projekt einst angestoßen hatte. Nach der Auftragsschwemme, die Sturm Kyrill den Dachdeckerbetrieben 2007 beschert hatte, wollte das Unternehmen mit einem sozialen Projekt etwas zurückgeben.

Man beschloss, auch etwas gegen die Sturmschäden im Wald zu tun. Zugleich, sagte Bärbel Weihsweiler von der Firma Degen, die selber auf die Theodor-Heuss-Schule ging, wolle man den Jugendlichen Nachhaltigkeit näherbringen und ihnen beibringen, „wofür der Wald da ist und welche Funktion die Bäume haben“. So kam 2008 die erste Zusammenarbeit zustande. Seitdem haben Meckenheimer Realschüler dort bereits rund 40.000 Bäume gepflanzt. Die Schule erhielt für dieses Projekt auch das Zertifikat „Schule der Zukunft“ der Natur- und Umweltschutzakademie NRW.

Die Schüler, die mit einem Bus gebracht und abgeholt wurden, waren eifrig dabei, nicht nur, weil dafür Unterricht ausfiel, sondern auch, „damit die Natur gerettet wird und die Erde nicht wärmer wird“, erklärte Klarissa (14). Die Aktion sei ein Beitrag gegen den Klimawandel, das Schmelzen der Polkappen und den Treibhauseffekt. Das hatte ihnen der Umweltpädagoge Manfred Hören vom Regionalforstamt vorab im Unterricht erklärt. Die Schüler gingen das so fleißig an, dass schnell alle Jungbuchen für den Tag gesetzt waren und man Wildlinge aus dem Bestand im Wald holen musste, die vor Ort wieder eingepflanzt wurden. Belohnt wurden sie am Ende mit „Plant for the Planet“-T-Shirts.

Die neuen Buchen hatte erstmals nicht das Regionalforstamt, sondern das Life+ Projekt „Villewälder - Wald- und Wasserwelten“ finanziert, das im Kottenforst Lebensräume pflegt und neue schafft. Jeweils 15 Setzlinge wurden laut Weihsweiler auf eine „Insel“ gepflanzt. „Eine bis drei schaffen es wirklich hoch“, sagte Forstamtsleiter Uwe Schölmerich. Die Bäume auf der Insel schützten sich gegenseitig, damit es die stärksten schaffen. So entstehe ein ungleichaltriger Mischwalt. „Wenn man so eine Struktur hat, hat man einen Wald, der am ehesten in der Lage ist, den Klimawandel auszugleichen.“ Und nach dem nächsten Sturm à la Kyrill erhole sich so ein Wald am schnellsten wieder.

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Plant for the Planet

Blickpunkt Meckenheim, 15. KW, 8.April 2015

plantfortheplanet2015

 

 

Baumpflanzaktion für den Klimaschutz

Im Rahmen des internationalen Projekts „ Plant for the planet“ führen die Klassen 8 jährlich wiederkehrende Baumpflanzaktionen im Kottenforst durch. Initiiert wurde das Projekt durch das Ehepaar Weihsweiler aus Meckenheim (Inhaber der Bedachungsfirma Degen GmbH), die auch die jährlichen Aktionen zusammen mit den Klassenlehrern und dem zuständigen regionalen Forstamt des Rhein-Sieg-Erft-Kreises begleiten. So werden jährlich ca. 4000 Jungbäume im Kottenforst gepflanzt und damit ein aktiver Betrag zum Klimaschutz durch verminderte Kohlenstoffdioxidproduktion geleistet. Im Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler durch die Biologielehrer und den Waldpädagogen Herrn Hören sowie fächerübergreifend in Chemie und Erdkunde besonders intensiv und praxisnah auf die Baumpflanzaktion vorbereitet.
Die Aktion wird seit 2009 jährlich durchgeführt.

Weitere Infos unter: Plant for the planet

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Genug geredet vom Umweltschutz. Einfach machen! –
Das ist die Devise der Eheleute Weihsweiler, den Inhabern unserer Kooperationsfirma Degen Bedachungen. Und deshalb kommen Sie nun schon seit 5 Jahren immer wieder in unsere Schule, begeistern die Schüler für das Plant-for-the-Planet-Projekt und lassen sie in einer unvergessenen Aktion 3000 Bäume pflanzen.

150 Bäume pro Mensch strebt die weltweit verbreitete Organisation an. Dies wäre ein ernstzunehmender Beitrag zur Rettung der Erdatmosphäre. Unsere 8. Klassen des vergangenen Schuljahres liegen mit ca. 30 Bäumen pro Schüler da schon weit vorne.

Das lobte die 16jährige Klimabotschafterin Lena sehr. In einem freien Vortrag über schädliche CO2 Ausstöße, aber auch über Möglichkeiten der Umweltrettung gerade durch Kinder und Jugendliche lud sie unsere 9. Klassen ein, mitzumachen und sich weiterhin für die Umwelt zu engagieren.

Wie es denn nun weiterginge, wollte Herr Weihsweiler wissen und setzte Impulse für kleine, in den Klassen und in der Schule umsetzbare Ideen. Auch der Waldpädagoge Herr Hoeren vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft ermutigte, mit kleinen Schritten würde schon viel erreicht.

Und jede weitere Idee, von jedem, der dies liest, ist herzlich willkommen!

Tritt mit uns in Kontakt, schreiben Sie uns an. Email

Unseren Projektinitiatoren danken wir jedenfalls herzlich und freuen uns schon auf die nächste Pflanzaktion.

 

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Kooperation von Theodor-Heuss-Realschule und Forstamt

 

 

 

 

 

 

 

Foto: abk

Alle packten mit an und pflanzten im Kottenforst den Wald von morgen: Ben (2.v.l.), seine Mitschüler, Forstamtsleiter Uwe Schölmerich (Mitte), Schulleiterin Claudia Hesseler (3.v.r.) sowie Martin und Bärbel Weihsweiler (rechts).

Meckenheim (abk). Ben weiß genau, wie es geht, schließlich hat er seit Stunden geübt: erst mit dem Spaten ein Vierkantloch ausheben, dann den Buchensetzling so einsetzen, dass der Wurzelhals noch mit Erde bedeckt wird und schließlich das Loch mit Erde anfüllen, Mineralerde nach unten, Humus nach oben. Ben besucht die 8c der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule und hat mit seinen Klassenkameraden einen ganzen Tag im Kottenforst Bäume gepflanzt. Insgesamt etwa 3000 Buchen und Erlen haben Ben, seine Klassenkameraden und die beiden anderen achten Meckenheimer Realschulklassen auf einer Freifläche im Kottenforst klassenweise in drei Tagen eingepflanzt. Zuvor hatten die Schüler die Setzlinge selbst im Wald an anderer Stelle ausgegraben. Die Aktion stand unter dem Motto "Stop Talking - Start Planting!", wurde von Bärbel und Martin Weihsweiler, den Inhabern der Meckenheimer Handwerkerfirma "Degen Bedachungen" initiiert und getragen und vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft tatkräftig unterstützt. Dass die Schule ohne Unterstützung solch eindrucksvollen Unterricht vor Ort nicht leisten könne, betonte Schulleiterin Claudia Hesseler. Einen aktuellen Bezug habe die Baumpflanzaktion im "Jahr der Nachhaltigkeit", erklärte Forstamtsleiter Uwe Schölmerich. Genau vor 300 Jahren habe Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt und darauf hingewiesen, dass man nicht mehr Holz schlagen darf als nachwächst. Im Kottenforst gehe es jetzt darum, Fichten durch heimische Laubbäume zu ersetzen. Dabei bilden die von den Schülern gesetzten Buchen und Erlen die Grundlage zur Entwicklung zum Mischwald. Auch in den vier vorausgegangenen Jahren hat das Ehepaar Weihsweiler die Schüler-Aktion im Rahmen von "Plant for the Planet" in Kooperation mit dem Forstamt durchgeführt, nicht nur um nachhaltig Bäume im Wald, sondern auch um Umweltbewusstsein in die Köpfe der Schüler zu pflanzen.

Foto: abk
Bericht aus Blickpunkt-Meckenheim, April 2013


Pflanzaktion der Theodor-Heuss-Schule

"Das ist jetzt auch unser Wald"

RÖTTGEN.  Die Arme werden schwer, der Rücken tut weh und die Hände sind wund. "Trotzdem macht das viel mehr Spaß, als in der Schule zu sitzen", sagte Maren Thomssen. Ohnehin sei Schmutzigwerden viel cooler. Die Achtklässlerin pflanzte diese Woche mit ihren Schulkameraden 3000 Buchen im Kottenforst. Drei Tage lang buddelte jeweils eine Klasse der Theodor-Heuss-Realschule Meckenheim im Waldboden.

wald

Behutsam pflanzen Maren Thomssen und Lukas Schreiner den Buchensetzling ein. Foto: Nicolas Ottersbach

Die etwa drei Jahre alten Setzlinge besorgten sie sich aus dem umliegenden Wäldern. "Wir schaffen hier eine Wildnisfläche", sagte Manfred Hören vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft. Er begleitete die 14- bis 15-Jährigen.

In dem rund drei Hektar großen Areal, auf dem vorher Fichten standen, pflanzten die Schüler immer kleine Grüppchen von 20 Buchen, drum herum eine Reihe Erlen. "So schützen wir die Setzlinge vor Frost", erklärte Hören. Mindestens genauso gefährlich sei die Brombeere: Die überwuchere schnell die freie Fläche und damit auch die kleinen Bäume. Am Ende blieben von jeder Gruppe nur ein bis zwei starke Bäume übrig.

"Löcher graben ist am anstrengendsten", sagte Schülerin Olivia John. Zwar sei der Waldboden locker, doch darunter verberge sich ein dichtes Wurzelnetz. In die dreißig Zentimeter tiefen Gruben kam neben dem Setzling auch Mineralerde. "Ohne die können die Bäume nicht wachsen", hatte Maren Thomssen am Tag gelernt.

Finanziert wurde das Projekt, das bereits ins fünfte Jahr geht, vom Ehepaar Bärbel und Martin Weihsweiler. Sie packten mit an, ebenso wie Schulleiterin Claudia Hesseler. "Das, was hier gemacht wird, können wir in der Schule gar nicht leisten", sagte sie.

In Biologie stehe zwar die Photosynthese auf dem Lehrplan, was das bedeute und welche Auswirkungen Pflanzen auf die Erde hätten, erlebe man aber nur im Wald. Deshalb wollen die Schüler regelmäßig vorbeischauen und ihren Buchen beim Wachsen zusehen: "Das ist jetzt auch unser Wald."

Aus General-Anzeiger Bonn, April 2013
Artikel und Foto: Nicolas Ottersbach

bilder

 

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4000 Buchen in 3 Tagen

Die Achtklässler der Meckenheimer Theodor-Heuss Realschule haben den Unterricht in den Wald verlegt und vor Ort drei Tage lang 4000 Buchen gepflanzt. Die Laubbäume sollen dazu beitragen, die durch die Schädlinge entstandenen Lücken im Fichtenwald aufzufüllen.

plantfortheplanet2012

 

 

 

 

 

 

 

 


Auch Pascal ( vorne l.) aus der Klasse 8 b der Theodor-Heuss-Realschule pflanzte ein Bäumchen im Kottenforst. (Foto: Böschemeyer)

MECKENHEIM - Klimawandel im Kottenforst: Weil eine durch die steigenden Temperaturen stetig wachsende Borkenkäferpopulation das rund 4000 Hektar große Waldgebiet bedroht, verlegten die Achtklässler der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule den Unterricht kurzerhand in den Wald. Vor Ort pflanzten sie an drei Tagen insgesamt stolze 4000 Buchen. Grund für die Aktion: Die Laubbäume sollen dazu beitragen, die durch die Schädlinge entstandenen Lücken im Fichtenwald aufzufüllen.

Bereits zum vierten Mal hatte das Meckenheimer Dachdeckerunternehmen Degen die Aktion zusammen mit dem zuständigen Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und der Realschule organisiert. Vorbild ist die weltweite Schülerinitiative „Plant for the Planet“, bei der Kinder und Jugendliche rund um den Globus in Eigenregie Bäume pflanzen. 

Doch bevor die Achtklässler so richtig loslegen konnten, mussten sie die vier bis fünf Jahre alten Buchen erst einmal ausgraben: Denn die knapp einen halben Meter großen Laubbäume kamen nicht etwa aus der Baumschule, sondern aus den eigenen Beständen des Forstes. Der Vorteil: Die jungen Bäume sind bereits an die Bedingungen im Kottenforst gewöhnt, erklärte Fachgebietsleiter Stephan Schütte vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft. 

Bei einer theoretischen Einführung erläuterte Umweltpädagoge Manfred Hören den Teenagern, worauf es beim Ausgraben ankommt: „Es ist wichtig, sorgsam zu arbeiten und das Wurzelwerk der Bäumchen nicht zu verletzen“, so der Experte. Damit die Wildlinge, wie die umgesiedelten Jungbuchen im Fachjargon heißen, gut gedeihen könnten, müssten die Bäume außerdem schnell wieder in die Erde gesetzt werden. Warum ausgerechnet Buchen die Lücken im Fichtenbestand ausfüllen sollen? Grund dafür seien die Vorlieben des Buchdruckers, eines großen, achtzähnigen Fichtenborkenkäfers, der nur Fichten, nicht aber Buchen befalle, erklärte Schütte. Außerdem seien Buchen wesentlich sturmbeständiger als Nadelbäume. Einige zerborstene Bäume zeugen noch von den Sturmschäden. Die Durchmischung sorge außerdem dafür, dass die Nadelwälder in klimatolerante Mischwälder umgewandelt würden.

Nicht nur die Natur, auch die 85 Jugendlichen hätten von der Aktion profitiert, freute sich Lehrer Ewald Auel. Denn durch die gemeinsame Arbeit sind die Achtklässler näher zusammengerückt: „Mir hat an der Aktion gefallen, dass sie unseren Teamgeist geweckt hat“, freute sich etwa die 13-jährige Andrea, die damit aussprach, was viele dachten. Und auch der 13-jährige Luca meinte: „Es hat Spaß gemacht, draußen in der Natur und im Team zu arbeiten“.

Bericht von Rebecca Brockmeier, 08.03.12 (Kölnische Rundschau)

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